

Psychokinesiologie nach Dr. Klinghardt
Die Psychokinesiologie (PK) nach Dr. Dietrich Klinghardt ist ein ganzheitliches therapeutisches Verfahren, das psychische, emotionale und körperliche Prozesse miteinander verbindet. Entwickelt wurde die Methode als Erweiterung der klassischen Kinesiologie und integrativer Psychotherapie.
Im Mittelpunkt steht die Annahme, dass ungelöste emotionale Konflikte, traumatische Erfahrungen und unbewusste Stressmuster das Nervensystem dauerhaft belasten und sich dadurch auch körperlich ausdrücken können.
Grundprinzip der Psychokinesiologie
Die Psychokinesiologie arbeitet mit dem sogenannten Muskeltest als Biofeedback-System. Über Veränderungen der Muskelspannung können unbewusste Belastungen und innere Konflikte sichtbar gemacht werden.
Nach dem Verständnis der Methode speichert der Organismus verschiedene Belastungen nicht nur psychisch, sondern auch neurophysiologisch und energetisch.
Dazu können gehören:
- emotionale Traumata,
- belastende Glaubenssätze,
- ungelöste Konflikte,
- chronischer Stress.
Ziel der Behandlung ist es, diese Blockaden bewusst zu machen und die damit verbundenen Stressreaktionen zu regulieren.
Wie läuft eine Sitzung ab?
Eine typische PK-Sitzung umfasst ein ausführliches Gespräch, kinesiologische Muskeltests, das Identifizieren emotionaler Stressoren, das Auffinden sogenannter „eingefrorener Gefühle“ sowie verschiedene Techniken zur emotionalen Entkopplung und Regulation.
Dabei können Themen aus unterschiedlichen Lebensbereichen bearbeitet werden:
- Kindheitserfahrungen,
- Beziehungskonflikte,
- Ängste,
- Selbstwertthemen,
- chronischer Stress,
- psychosomatische Beschwerden,
- belastende Erinnerungen oder Traumata.
Durch emotionales Entkoppeln können belastende Erinnerungen schrittweise von der damit verbundenen Stressreaktion getrennt werden. Ziel ist eine bessere emotionale Regulation.